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Programme

Wunschkonzert
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zärtlich oder jubelnd? aufgeregt oder meditativ? optimistisch oder melancholisch? energisch oder pastoral? tragisch oder feierlich? Bei diesem Konzertabend der etwas anderen Art, entscheidet das Publikum live mit, wie sich der Abend gestaltet und welche Werke aufeinanderfolgen. So entsteht nicht nur ein einzigartiges Hörerlebnis, sondern auch eine spannende Atmosphäre und ein Konzert, bei dem garantiert für jeden Geschmack etwas dabei ist. Den Auftakt des Abends bildet die dramatische Overtüre zu "la forza del destino" - die Macht des Schicksals von Giuseppe Verdi, welche mit spannungsgeladenen Klängen und eindrucksvollen Themen dazu einlädt, sich zu verschiedensten Punkten der Musikgeschichte treiben zu lassen. Eröffnung Giuseppe Verdi (1813 – 1901) Ouvertüre zu „La forza del destino“ Klassik (a) George Onslow (1784 – 1853) Bläserquintett F-Dur op. 81 1. Allegro non troppo 2. Scherzo. Energico 3. Andante sostenuto 4. Finale. Allegro spirituoso (b) Joseph Haydn (1732 – 1809) Divertimento B-Dur HOB.II: 46 1. Allegro con spirito 2. Chorale St. Antoni 3. Minuet – Trio 4. Rondo. Allegretto + Franz Danzi (1763 – 1826) Quintett g -Moll op. 56 Nr. 2 1. Allegretto 2. Andante 3. Menuetto allegretto 4. Allegretto (c) Anton Reicha (1770 – 1836) Quintett Es-Dur op. 88 Nr. 2 1. Lento. Allegro Moderato 2. Menuetto. Allegro 3. Poco Andante. Grazioso 4. Finale. Allegretto Romantik (a) August Klughardt (1847 – 1902) Quintett C-Dur op. 79 1. Allegro non troppo 2. Allegro vivace 3. Andante grazioso 4. Adagio – Allegro molto Vivace (b) Carl Nielsen (1865 – 1931) Quintett op. 43 Bläserquintett Nr. 1 op.124 1. Allegro ben moderato 2. Menuet 3. Prelude. Adagio Thema und Variotionen und poco andantino (c) Giulio Briccialdi (1818 – 1881) Quintett C-Dur op. 79 1. Allegro marziale 2. Andante – meno moto 3. Allegro Moderne (a) Darius Milhaud (1892 – 1974) La cheminée du roi René op. 205 1. Cortège 2. Aubade 3. Jongleurs 4. La maousinglade 5. Joutes sur l’arc 6. Chasse à Valabre 7. Madrigal nocturne (b) Pavel Haas (1899 – 1944) Bläserquintett op. 10 1. Préludio. Andante ma vivace 2. Preghiera. Misterioso e triste 3. Ballo eccentrico. Ritmo marcato 4. Epilogo. Maestoso (c) Pauline Hall (1890 – 1969) Suite für 5 Bläser 1. Alla marcia 2. Rondeau 3. Polka 4. Pastorale 5. Tempo di Valse 6. Epilogue

zwischen Glitzer und Gosse
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Tauchen Sie ein in die pulsierende Welt der 1920er Jahre, in der die Grenzen zwischen Tradition und Moderne verschwammen. Paul Hindemith, Harald Genzmer, Hanns Eisler, Pavel Haas und Theodor Blumer – sie alle waren Zeugen einer Ära, die von politischen Wirren, wirtschaftlichen Herausforderungen aber auch einer florierenden Kunst- und Kulturszene gezeichnet war. Während sich die Gesellschaft im Wandel befand, schufen diese Künstler Werke, die nicht nur musikalische Innovationen verkörperten, sondern auch tiefe Einblicke in die menschlichen Erfahrungen dieser turbulenten Zeit boten. Durch die Erkundung dieser Werke erleben wir anhand von literarischen Zeitzeugnissen die Schicksale dieser Komponisten. Wir erzählen Geschichten von einer Zeit des Umbruchs und der kreativen Entfaltung, in der Musik als Ausdruck von Hoffnung, Veränderung und Widerstand diente. Paul Hindemith (1895-1963) Kleine Kammermusik op. 24,2 (1927) Lustig Walzer Ruhig und einfach Schnelle Viertel – frei Sehr lebhaft Harald Genzmer (1909-2007) Bläserquintett (1956/57) Adagio – Allegro molto Sostenuto – Presto – Andante tranquillo Moderato Allegro Hanns Eisler (1898-1962) Divertimento für Bläserquintett op. 4 (1923) Andante con moto Thema mit Variationen Pause Pavel Haas (1899-1944) Bläserquintett op. 10 (1929) Preludio. Andante, ma vivace Preghiera. Misterioso e triste Ballo eccentrico. Ritmo marcato Epilogo. Maestoso – Quasi pastorale Theodor Blumer (1881-1964) Quintett für Blasinstrumente op. 52 (1924) Sehr frisch und feurig Romanze. Sehr ruhig und innig Leicht fließend Final. Sehr schwungvoll

Lebenszyklen
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Jacques Madaule schreibt: „Ich weiß, dass ich sterben werde, aber ich glaube es nicht.“ Während er diesen Gedanken formuliert, vergehen zwei seiner Atemzüge – Jonas Leichert Die Jahreszeiten, die ihrem immer gleichen Rhythmus folgen, die Sonne, die Tag für Tag erneut aufgeht, das Atmen als immer wiederkehrender Prozess, die Welt folgt unbeirrt ihren Abläufen und als bloße Beobachter haben wir darauf keinen Einfluss. Diesem ewigen Kreislauf können wir selbst nur durch den Tod entrinnen, aber was macht es mit uns, wenn ein geliebter Mensch vor uns diesen Zyklus durchbricht? Das Programm, das durch die Verflechtung der Werke selbst einem Zyklus folgt, wird ergänzt durch eigens dafür geschriebene Texte von Jonas Leichert. Dabei erzählen wir eine Geschichte von Liebe, Tod und Hoffnung. Da der Ablauf wie ein Atemzug gestaltet ist, findet das Konzert ohne Pause statt. Darius Milhaud (1892-1974) „La Cheminée du Roi René“ für Bläserquintett, op. 205 (1939) I Cortège II Aubade (Morgendämmerung) III Jongleurs Detlev Glanert (1960) Fünf Chansons für Bläserquintett (1997) I Air - Luftig - II Heliotrop - Molto rubato, entlegen - Samuel Barber (1910-1981) Summer Music op. 31 (1956) Detlev Glanert (1960) Fünf Chansons für Bläserquintett (1997) III. Gambade – Entschlossen und mit Schwung – Samuel Barber (1910-1981) Summer Music op. 31 (1956) Detlev Glanert (1960) Fünf Chansons für Bläserquintett (1997) IV Tramonto – ohne Zeitgefühl – V Ariel – leicht und schwungvoll Darius Milhaud (1892-1974) „La Cheminée du Roi René“ für Bläserquintett, op. 205 (1939) IV La Moussinglade V Joutes sur l’Arc VI Chasse à Valabre VII Madrigal-Nocturne

Meilensteine

Fünf Instrumente – fünf verschiedene Klangfarben – ein Ensemble. Eine Herausforderung für Komponisten und Interpreten. Nach ersten – eher erfolglosen – Versuchenfür diese Besetzung zu komponieren gelang es schließlich Anton Reicha Anfang des 19. Jahrhunderts mit dieser noch unbekannten Hörerfahrung das Publikum zu verzücken. So schrieb am 1. April 1818 die Allgemeine Musikalische Zeitung „Diese Quintette und der Vortrag derselben […] sind in dieser Art unstreitig das Vollendetste, was ich je gehört habe. Wenn es möglich wäre, Haydn in der Quartetten- und Quintettencomposition zu übertreffen; so wäre dies von Reicha mit den erwähnten Quintetten geschehen.“ Ausgehend von diesem Grundstein der Bläserquintettliteratur begeben wir uns auf eine Reise durch fast 200 Jahre Musikgeschichte. Dabei entdecken wir Werke verschiedener Epochen und erleben die klangliche Vielfalt und Entwicklung einer spannenden Kammermusikgattung. August Klughardt als Vertreter der deutschen Romantik, begeistert mit dichter Harmonik und einem orchestralem Bläserklang der ganz in der Tradition Richard Wagners steht. Nach der Pause lädt uns Samuel Barber mit seiner „Summer Music“ zum Träumen ein und entführt uns mit seiner impressionistischen Klangmalerei an einen Spätsommertag im Norden Amerikas. Seinen Abschluss findet das Programm mit dem französischen Komponisten und Flötenvirtuosen Paul Taffanal. Sein Quintett schafft eine reizvolle Mischung aus virtuoser Leichtigkeit, großen gesanglichen Linien und solistischen Passagen. Dieses Konzert ist voll von herausragenden und abwechslungsreichen Werken, die durch einen Umstand geeint werden. Es sind Meilensteine der Quintettliteratur. Anton Reicha (1770 – 1836) Quintett in D-Dur op. 91,3 Lento – Allegro assai Adagio Menuetto Finale August Klughardt (1847-1902) Quintett C-Dur op. 79 Allegro ma non troppo Allegro vivace Andante grazioso Adagio – Allegro molto vivace -Pause- Samuel Barber (1910 – 1981) Summer Music op. 31 Paul Taffanel (1844-1908) Quintett g-Moll für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn Allegro con moto Andante Vivace

Kinder-Programme

Hänsel und Gretel
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Hänsel und Gretel ist wohl eine der bekanntesten und schönsten Opern überhaupt. Die fünf Musiker*innen des Astraios-Quintetts wollen auch den Jüngsten die märchenhafte Musik Engelbert Humperdincks nicht vorenthalten und bringen sie im kleinen Rahmen zu Ihnen. Die vielen eingearbeiteten Volkslieder laden dabei auch zum Mitsingen ein. Außerdem sollen diverse Fragen während des Konzertes geklärt werden, wie etwa: Was ist überhaupt eine Oper? Oder wie kommt überhaupt ein Ton aus den Instrumenten? Erfahrungsgemäß haben nicht nur Kinder und Jugendliche viel Spaß an dem Programm, sondern alle Altersgruppen bis hin zu Senioren. Dauer ca 40min

Peter und der Wolf
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"Eines morgens, als der Großvater und die dicke Ente noch schliefen, öffnete Peter heimlich die Gartentür und ging hinaus auf die große Wiese." ... und schon sind wir mittendrin in einem musikalischen Abenteuer für jung und alt. Spielerisch entdecken wir gemeinsam die verschiedenen Instrumente eines Quintetts und erzählen dabei die wohl bekannte aber fesselnde Geschichte von "Peter und der Wolf". Mit einem charmant humorvollen Text nach dem russischen Original ergäntz Loriot die bildhafte und farbenreiche Komposition von Sergeij Prokofiew. Seit Generationen begeistert das sinfonische Märchen um Peter und seine tierischen Mitstreiter alle Altersklassen für die klassische Musik. Dauer ca. 45min

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